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4 Regeln, die jeder Internet Marketer kennen muss, um am Ende des Tages mehr geschafft zu haben

Schaffen Sie immer alles, was Sie sich für einen Tag vornehmen? Ganz ehrlich – ich nicht immer!
Grund genug, mir einen Experten ins Boot zu holen, der mir (und natürlich Ihnen) zeigen kann, wie man seinen Tag am besten strukturiert: Sebastian Czypionka!
Der Artikel ist sehr umfangreich geworden, deswegen lasse ich Sebastian direkt zu Wort kommen:

Sitzen Sie gerade?

Wenn Sie genauso wie die meisten Internet-Enthusiasten sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie heute bereits den ganzen Tag in Ihrem Bürostuhl gesessen und sich von einer Seite zur anderen gewälzt haben.

Und warum das Ganze?

Weil Sie sich bestimmt im Internet gerade etwas aufbauen wollen. Sie schreiben an einem E-Book, Sie schreiben Content für Ihren Blog, Sie kümmern sich um Ihren Social-Media-Auftritt oder schauen sich einfach nur an, was die ganzen anderen Leute im Internet so machen.

Und was merken Sie immer wieder am Ende eines Tages?

Der Tag war einmal wieder viel zu kurz, und das, was Sie eigentlich vorhatten zu erledigen, wurde erneut nicht geschafft. Sie sind Ihrem Ziel, endlich ein profitables Online Business aufzubauen, immer noch nicht näher gekommen. Dabei setzen Sie sich schon Ziele, dabei haben Sie ausgefeilte To-do-Listen, und dabei sind Sie schon Mitglied in den besten Coaching-Kursen von Ralf & Chris.

Doch woran liegt es, dass Sie nur so wenig schaffen und am Ende des Tages unterm Strich nicht viel passiert ist? Nein, an Ralf und Chris liegt es bestimmt nicht. ;-)

Es liegt an Ihnen und an der Organisation Ihres Arbeitstages, an Ihrer Einstellung und an der Art, wie Sie arbeiten. Sie dachten, Sie wären gut, weil Sie sich To-do-Listen machen? Falsch gedacht!

Ich verrate Ihnen nun die meines Erachtens nach vier wichtigsten Regeln, um produktiv und effektiv zu arbeiten und mit der größten Energie ans Werk zu gehen!

Woher ich das weiß?

Ich selbst bin leidenschaftlicher Internet Marketer und genieße das, was ich tue, und doch hatte ich selbst Momente, in denen ich einfach nicht produktiv war und es leid war, nur so wenig zu schaffen. Bis ich schließlich funktionierende Methoden von anderen erfolgreichen Menschen wie Tony Robbins, Jack Canfield und einigen anderen implementierte und erste Ergebnisse sah, die ich nun mit Ihnen teilen möchte.

Sie haben nun schon bis hierher weitergelesen, und damit gehören Sie zu den wenigen, die sich wirklich verbessern möchten, um selbst zu wachsen und erfolgreicher zu werden. Doch bevor ich Ihnen gleich die 4 Methoden verrate, möchte ich Ihnen noch einen wichtigen Rat mit auf den Weg geben: Alles Wissen dieser Welt ist nur sehr wenig wert, bis es erfolgreich angewandt wird. Tun Sie sich also den Gefallen und nehmen Sie diese Informationen nicht nur auf, sondern setzen Sie sie in die Praxis um. Machen Sie eine Wette mit sich selbst und publizieren Sie sie im Internet, sodass Ihr Ansporn noch höher wird. Oder schreiben Sie sie in Ihr Journal oder in Ihren Kalender! Gehen Sie diese Verpflichtung ein, denn nur so werden Sie die Motivation haben, etwas ändern zu wollen.

Das war meine Motivationsansprache, nun geht es ans Eingemachte:

Regel #1 – Setzen Sie sich die RICHTIGEN Prioritäten.

“Boah, Sebastian, ich dachte, Sie wollten mir etwas Neues erzählen… Ich weiß, wie man Prioritäten setzt!” STOPP! Alles, was Sie bisher über Prioritäten wussten, können Sie vergessen, denn ich weihe Sie nun in die richtige Priorisierung Ihrer täglichen Aufgaben ein.

Es gibt Aufgaben mit Prio A, mit Prio B und mit Prio C. Folgende Grafik illustriert, wie verschiedene Prioritäten eingestuft werden:

Prioritäten A sind demnach wichtig und dringend.

-> Beispiele: Aufgaben, die nicht warten können und essenziell für das Weiterkommen des eigenen Projektes sind. Dies könnten z. B. ein nicht funktionierendes Bezahlsystem zwei Tage vor dem angekündigten Verkaufsstart oder die Vorbereitung von gutem Material für ein öffentliches Webinar um eine bestimmte Uhrzeit sein.

Prioritäten B sind demnach wichtig, aber nicht dringend.

-> Beispiele: Arbeiten an Projekten, Erstellung eines E-Books, Backlinkaufbau, Prozesserstellung, Reputation aufbauen, Content schreiben usw.

Prioritäten C sind nicht wichtig, aber dringend.

-> Beispiele: Ansagen auf dem AB oder auch 404 Errors, technische Support-E-Mails, allgemein neue E-Mails. ;-)

Fassen Sie nun zusammen, welche Aufgaben, die Sie täglich erledigen, welche Priorität haben und welche Prioritätenbereiche Sie 1. wie lange und 2. in welcher Reihenfolge tun.

Die meisten von uns beschäftigen sich die meiste Zeit mit Aufgaben mit Prio A und Prio C, weil beide dringend sind. Wir erledigen immer das, was gerade “aufpoppt” und am wichtigsten erscheint, obwohl es nicht wichtig ist. Wir tun es jedoch, weil es sich in den Vordergrund drängt und wir einfach nur reagieren, anstatt proaktiv das zu tun, was wirklich wichtig ist.

Um Ihre Prioritäten in den Griff zu bekommen, müssen Sie sich zu allererst auf die Aufgaben mit Prio B fokussieren. Erledigen Sie als Allererstes Aufgaben mit Prio B, und räumen Sie sich jeden Tag ein Zeitfenster für diese Aufgaben ein. Sie werden merken, dass hierdurch Aufgaben mit Prio A und Prio C automatisch weniger werden.

Regel #2 – Der Fokus bestimmt, was Sie an einem Tag schaffen.

Haben Sie Tagesziele? Wissen Sie jeden Morgen, was Sie heute erreichen möchten?

Sollten Sie etwas strukturiert sein, haben Sie sich bereits Ziele gesetzt, was Sie bis wann erreichen möchten. Das E-Book bis zum 01.12.2011 fertigstellen, 3 Blogbeiträge pro Woche schreiben,  jeden Tag eine Stunde Coaching von Chris und Ralf studieren oder bis zum Ende des Jahres 500 Besucher täglich auf Ihrem Blog haben. Das alles sind sinnvolle Ziele, die Sie sich bestimmt schon gesetzt haben.

Doch was tun Sie täglich, um diese Ziele zu erreichen?

Was Sie täglich brauchen, sind kleine Schritte; Etappenziele, die dafür sorgen werden, dass Sie ihre großen Ziele auch wirklich erreichen.

Setzen Sie sich also täglich (am besten frühmorgens) feste Ziele, die Sie an diesem Tag schaffen möchten und die dafür sorgen werden, dass Sie Ihre langfristigen Ziele erreichen.

Regel #3 – Pausen und Mikropausen machen Sie energischer.

Ja – ich bekenne mich schuldig. Ich gehöre auch zu den Leuten, die eigentlich 12 Stunden am Stück ohne Pause am Laptop sitzen könnten. Doch auch ich habe mich eines Besseren belehren lassen und halte nun meine Pausen ein, und ich stelle fest, dass es mir dadurch sehr gut geht. Ich bin viel ausgeglichener und kann mich viel besser konzentrieren. Pausen klingen so stark nach alter Schulmanier, doch sie sind wirklich sinnvoll, weshalb ich Ihnen ans Herz legen möchte, wirklich Pausen einzuhalten.

Wie oft und wie lange hängt natürlich von Ihnen ab. Ich fahre derzeit mit der Regel “50 Minuten arbeiten, 10 Minuten Pause” sehr gut. Hierfür nutze ich ein kleines Tool, das mir anzeigt, wann ich eine Pause machen soll. Sogenannte Mikropausen sind ebenfalls sehr sinnvoll. Dabei handelt es sich um 15-Sekunden-Pausen, die einen dazu zwingen, kurz die Augen auf etwas anderes zu richten, sich kurz zu strecken und tief Luft zu holen und evtl. noch etwas zu trinken. ;-) Auch hierfür nutze ich ein Programm, das mir mitteilt, wann ich eine Pause machen soll. :-)

Für Mac User kann ich das Programm TimeOut empfehlen, und Windows User können auf das Programm Workrave zurückgreifen.

Regel #4 – 15 bis 30 Minuten Bewegung pro Tag sind Pflicht.

“Sport ist Mord” – so munkelt man, und ich hoffe doch sehr, dass dies nicht auch Ihr eingebrannter Glaube ist, denn Bewegung ist eine der besten Möglichkeiten, um Ihnen mehr Kraft zu geben, Ihr Gehirn besser denken zu lassen, sich frischer, wacher und vitaler zu fühlen und sich den gesamten Tag über besser konzentrieren zu können.

Sagt Ihnen der Name Sir Richard Branson etwas? Der englische Großunternehmer und Milliardär antwortete in einem Interview auf die Frage “Was tun Sie, um so produktiv zu sein?” mit einer klaren und einfachen Aussage: “Sport!”  Er ging sogar noch weiter und sagte, dass er es untersucht habe und festgestellt habe, dass ihm tägliche Bewegung und Sport 4 Extra-Stunden Zeit einbringen würden und dies der größte Grund für seine extreme Produktivität sei.

Sebastian Czypionka

Natürlich werden einem nicht einfach so vier Stunden geschenkt, doch anhand der Ergebnisse und der Leistungen, die man am Tag erbringt, kann man sichtbar messen, dass man viel mehr schafft und viel mehr leistet, wenn man seinen Körper täglich bewegt und fördert. 15 bis 30 Minuten pro Tag reichen schon aus, um die Gehirnzellen zu aktivieren und alle Organe auf Trab zu bringen. Es muss ja nicht sofort Joggen sein. Ein morgendlicher Spaziergang, die Treppen hinauf und hinunter oder 20 Bahnen schwimmen genügen bereits.

Dies waren die vier magischen Regeln, die ich selbst benutze, um produktiver zu arbeiten, denn schließlich ist die Produktivität mit verantwortlich, wie erfolgreich wir sind. Es gibt noch wesentlich mehr, was man beachten sollte, doch möchte ich Ihnen nicht zu viel harten Tobak auf einmal verabreichen.

Sollten Sie Interesse an weiteren spannenden Themen rund um das Internet Marketing und das Einrichten passiver Einkommensquellen im Internet haben, so riskieren Sie einen Besuch auf meine noch recht junge Internet-Marketing-Seite bonek internet marketing, auf der ich mein jahrelanges Internet-Marketing-Wissen mit Ihnen teile und Ihnen Dinge verrate, über die sonst niemand redet.

Soweit der Artikel von Sebastian. Ich sage vielen Dank für die tolle Hilfestellung und wir beide, Sebastian und ich, freuen uns über Ihre Kommentare, Anregungen und Diskussionen zu diesem Thema. wie haltet Ihr es mit den Prioritäten? Schafft Ihr Euch regelmäßig Freiräume, um den Tag abwechslungsreich zu gestalten? Laßt es uns wissen!

Herzliche Grüße

Euer Christoph